~ Gedichte ~
Schmetterlinge
Schmetterlinge
an jenem Ort,
an dem wir
sein wollten.
Hätten wir nicht
aufgehört zu hoffen,
zu glauben, zu sein
an Orten wie diesem.
Schmetterlinge,
wo wir sind,
zu sein glauben.
Nur nicht
Hoffen. Wenn nicht
wir, wenn nicht
Schmetterlinge an Orten
im Irgendwo.
(von Lalena)
Ausblick
Dämonen
Halten mich gefangen
In Kerkern
Der Unzulänglichkeit
Könnte ich fühlen,
Ich fühlte, dass
Ich nichts mehr fühle
Bilder verblassen in
Ihren Farben und der Sinn
Ihrer Geschichten bleibt leer und stumm.
Während die Trägheit
Der Gedanken
Mir die Kraft raubt,
Bewegt zu sein
Bin ich nicht mehr
Und versuche verzweifelt,
nicht mehr zu sein.
(von Lalena)
Alltag
Jetzt ist der Alltag
Alltäglicher als jemals zuvor
Mein Leben verläuft sich
In Stunden der Einsamkeit
Hoffnung verliert an
Gestalt und verstößt die
Kraft der Liebe
Stille Gedanken
Werden laut und verkünden
Den Schmerz der Zeit
Stumme Worte
Ziehen mich
In ihren Bann
Und bezweifeln
Das Alltäglichsein
Der Traurigkeit
(von Lalena)
Verlust
Stehe
Auf der brüchigen Brücke
meines Lebens
Ein Hauch des Todes
in der Luft
Eine Spur von hoffnungsvoller
Hoffnungslosigkeit
in der Kälte der stumpfen Nacht
Fühle
Die Verwirrung meiner Gedanken
Die nun bald zur Ruhe kommen sollen
Habe meine Grenzen erkannt
die ich immer missachtet habe
Und die Waffen
die ich gegen mich selbst richtete
Wünschte
Ich wäre etwas beschränkte gewesen
in meinen Gefühlen
Irgendwie war das alles zu viel in dieser Welt
Und die Strömung des Wassers
ist so furchtbar stark
Unter der brüchigen Brücke
meines Lebens
(von Lalena)
nächste
Seite >
|