~ Lexikon ~

 

Affektlogik

Dieser Begriff bezieht sich auf die sehr enge Verbindung von Gedanken und Gefühlen, was einen zentralen Ausgangspunkt der Kognitionspsychologie darstellt. Gedanken und Gefühle beeinflussen sich dabei gegenseitig. Diese kognitiv-affektiven Muster erlauben es dem Menschen später, auf ähnliche Situationen schnell und effektiv zu reagieren. Auf der anderen Seite können diese Muster auch die Bandbreite der Reaktionen einengen, was bei der Entwicklung seelischer Krankheiten häufig der Fall ist.
© Basiswissen Borderline, Ewald Rahn