~ Lexikon ~

 

Den Augenblick verändern  

Hierbei handelt es sich um einen sehr wirkungsvollen Skill im Rahmen der Stresstoleranz

Darunter versteht man z.B.:

  1. Sinngebung:  
    Soll dazu dienen, einen Sinn oder Wert im Schmerz zu finden, z.B. durch spirituelle Werte. Man soll die Aufmerksamkeit auf alle positiven Aspekte einer schmerzlichen Situation richten u. sich diese gut einprägen.

  2. Gebet/Meditation:  
    Hier soll man sein Herz einem höheren Wesen, größerer Weisheit, einem eigenen tieferen Wissen oder Gott öffnen, je nachdem, an wen/was man glaubt! Man soll um Kraft bitten, die Schmerzen in diesem Augenblick zu ertragen u. die Dinge in die Hand des höheren Wesens geben u. vertrauen.

  3. Entspannung:  
    Denke, hier kann sich jeder was drunter vorstellen!? Eben, um von der Spannung runterzukommen. Z.B. Muskelentspannungsübungen, Entspannungskassette hören, heißes Bad, heiße Milch/Tee trinken, Atemübungen, leichtes Lächeln. Soll die körperliche Reaktion auf Stress verändern!

  4. Konzentration auf den Augenblick:  
    Soll dazu dienen, dass man sich bewusst auf das konzentriert, was gerade um einen herum passiert oder was man gerade tut. Damit soll einem bewusst gemacht werden, dass man den Schmerz nur immer im gegenwärtigen Augenblick zu ertragen hat u. nicht in der Vergangenheit oder in der Zukunft. Indem man sich auch immer nur auf eine Sache konzentriert, wird man auch von seinem jeweiligen Schmerz abgelenkt!

  5. Urlaub:  
    Hier soll man sich so was wie eine Auszeit nehmen! Eine Pause gönnen, indem man sich nicht aktiv mit irgendwas auseinandersetzt! Allerdings sollte so was nicht länger als einen Tag dauern u. es soll kein Schaden entstehen, also man sollte Verpflichtungen weiterhin nachgehen. So eine Auszeit kann folgendermaßen aussehen: ins Bett kuscheln für 1 Std. u. dabei lesen. Eine Klatschzeitschrift kaufen, lesen u. dabei Schokolade essen. Pudding machen, dabei lesen u. sich auf ein Sofa kuscheln. Einen Tag lang Telefonstecker rausziehen. Kurzurlaub in den Bergen oder am Meer. Es geht dabei darum, das ganz bewusst und geplant zu machen, dass man die Kontrolle darüber behält.

  6. Ermutigung:
    Sich selbst ermutigen, wie man es auch bei Freunden machen würde! Z.B.: Ich kann es aushalten, es wird nicht ewig dauern, ich werde es schaffen, ich tue das Beste was ich kann, ich hab schon andere Krisen durchgestanden, etc

Manchmal ist es einfach auch möglich, nur den Raum zu verlassen, di Wohnung zu verlassen...
"Aus der Situation rausgehen"
Oder aber den Augenblick verändern durch ablenken....