An Grenzen wachsen, Mauern überspringen -leichter gesagt als getan.
Es gibt Stunden, Tage, manchmal sogar Monate oder Jahre im Leben eines Menschen, wo er nicht mehr weiter weiß, wo sich (scheinbar) nichts mehr bewegt.
Und der Mensch selbst sich auch nicht mehr bewegt...
Für mich sind das schlimme Zeiten. Ich mag mich selbst nicht mehr, weil ich eigentlich ganz anders sein möchte:
bewegend, handelnd, immer weiter wissend, fröhlich.
Stattdessen laufe ich lustlos ind er Gegend rum, bin unleidlich, weiß nicht, was ich machen will, habe an nichts Spaß.
Und in solchen Grenzsituationen, wenn ich vor solchen Mauern stehe, dann werde ich oft zum "Flüchter".
Ich verdränge meine miese Situation, "mache einen" auf Aktivität, auf "Vielbeschäftigter Mensch", lasse die anderen oft nur ahnen, dass ich im Moment nciht ganz so gut drauf bin.
Und weiche dabei doch nur aus, stelle mich meinen Problemen nicht...
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